Zürich ZH: 906 Sanitätseinsätze an Street Parade – Alkohol sorgt für 223 Behandlungen

Schutz & Rettung Zürich hat an der diesjährigen Street Parade insgesamt 906 Behandlungen durchgeführt.

Schnitt- und Schürfverletzungen sowie Intoxikationen waren die häufigsten Behandlungsgründe. Schutz & Rettung Zürich zieht eine positive Bilanz.

Schutz & Rettung Zürich (SRZ) war an der Street Parade 2026 erneut für die medizinische Versorgung verantwortlich. Rund 400 zusätzliche Mitarbeitende von Sanität, Berufs- und Milizfeuerwehr, Zivilschutz, Feuerpolizei, Einsatzleitzentrale, Logistik, Stäben sowie unterstützenden Partnerorganisationen standen im Einsatz. Die intensive Vorbereitungsphase hat sich ebenso bewährt wie die erprobten Konzepte für Rettungskräfte und Einsatzmittel. Insgesamt zieht SRZ ein positives Fazit.



Bis zur Schliessung des letzten Sanitätspostens kurz nach Mitternacht führte SRZ 906 Behandlungen durch, was einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahr entspricht (757).

Die meisten Behandlungen erfolgten aufgrund von Schnitt- und Schürfwunden (263) oder standen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum (223). Gleichzeitig ist auch die Anzahl an Personen gestiegen, die zur weiteren Behandlung und Überwachung in die Notunterkunft (NUK) überführt wurden (128 gegenüber 95 im Vorjahr).

Darüber hinaus suchten Besucher die Sanitätsposten wegen Insektenstichen (45) und Prellungen oder Stauchungen auf (44). Die hohen Temperaturen führten zudem zu hitzebedingten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen oder Sonnenstichen. Ab den Sanitätsposten wurden total 45 Patienten zur weiteren Behandlung oder Abklärung in ein Spital überführt (Vorjahr: 54).

Kontrollen der Feuerpolizei

Vor und während der Street Parade kontrollierten Brandschutzexperten der Feuerpolizei die Rettungszufahrt sowie die Fluchtwege und Fluchttore der eingezäunten VIP-Bereiche entlang der Umzugsroute. Zudem führten die Mitarbeitenden der Feuerpolizei 23 unangekündigte Besuche in Nachtlokalen durch, um die Einhaltung von Brandschutzrichtlinien, Fluchtwegen, Notausgängen und die maximale Personenkapazität zu überprüfen.

Es wurden verschiedentlich kleinere Mängel festgestellt, die jedoch sofort vor Ort behoben wurden. Zu Verzeigungen kam es nicht.

 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich