Wildwechsel im Herbst: Polizei warnt vor Rehen und Hirschen auf der Fahrbahn

(Zürich ZH). Die Kantonspolizei Zürich warnt im Herbst vor erhöhter Gefahr durch Wildwechsel – besonders in der Dämmerung und während der Nacht.

Rehe, Hirsche und andere Wildtiere sind in dieser Jahreszeit vermehrt unterwegs und können unvermittelt eine Strasse überqueren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gefahr: Im Herbst sind Wildtiere besonders häufig unterwegs
  • Zeit: Erhöhte Aufmerksamkeit vor allem in der Dämmerung und nachts
  • Vorbeugung: Geschwindigkeit reduzieren und Strassenränder beobachten
  • Wildtier auf der Fahrbahn: Bremsen und nicht ausweichen
  • Nach einer Kollision: Anhalten, Unfallstelle sichern und Polizei über 117 verständigen
  • Wichtig: Verletzte oder tote Wildtiere nicht anfassen oder mitnehmen

Geschwindigkeit reduzieren und Strassenränder beobachten

Die Kantonspolizei Zürich erinnert daran, im Herbst besonders aufmerksam zu fahren. Geschwindigkeit reduzieren und die Strassenränder im Auge behalten.

Taucht ein Wildtier auf, gilt: bremsen und nicht ausweichen. Zudem ist mit weiteren Tieren zu rechnen, denn Wild kommt häufig nicht allein.

Was nach einem Wildunfall zu tun ist

Nach einer Kollision mit einem Wildtier muss angehalten und die Unfallstelle gesichert werden. Anschliessend ist die Polizei über die Notrufnummer 117 zu verständigen – auch dann, wenn das Tier nach dem Zusammenstoss geflüchtet ist.

Das Tier nicht anfassen oder mitnehmen. Den Standort beziehungsweise die Stelle, an der das Tier zuletzt gesehen wurde, möglichst genau angeben.

Die Botschaft der Kantonspolizei Zürich: aufmerksam fahren, richtig reagieren und Leben schützen.


Polizei.news informiert

🦌 Nach dem Zusammenstoss nicht nach dem Tier suchen

Flüchtet ein angefahrenes Wildtier in den Wald oder ins Feld, folgen Sie ihm nicht. Ein verletztes Tier kann unter grossem Stress stehen und unberechenbar reagieren. Merken Sie sich stattdessen möglichst genau, wo es verschwunden ist.

Melden Sie die Kollision unverzüglich über die Polizei-Notrufnummer 117. Die Polizei kann die zuständige Jagdaufsicht oder den Wildhüter aufbieten. Diese Fachpersonen übernehmen die Suche und kümmern sich um das verletzte Tier.

Besonders in Wald- und Wiesengebieten lohnt es sich, das Tempo bereits vor möglichen Wildwechselstellen zu reduzieren. Einem Tier, das die Fahrbahn überquert, können weitere folgen.


 

Quelle: Kantonspolizei Zürich  / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Zürich

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