Stadt Zürich ZH: Chemiewehreinsatz beim SRF

In einem Gebäude des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) im Leutschenbach kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Ammoniakaustritt.

Verletzte gab es keine, allerdings resultierte ein längerer und aufwendiger Einsatz.

Bei der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) ging um 03:43 ein Alarm ein – ausgelöst durch eine automatische Gefahrenmeldeanlage. Schon kurz darauf konnten die ersten Einsatzkräfte vor Ort den Austritt von Ammoniak aus einer Kühlanlage im 5. Untergeschoss der SRF Studios feststellen. Daraufhin wurde die Chemiewehr von SRZ sowie der Chemiefachberater aufgeboten.

Die Quelle des Austritts konnte rasch ausfindig gemacht werden. Ein Defekt in der Kühlanlage führte zu einem Überdruck. In der Folge kam es zu einer Emission von Ammoniak. Mit kontinuierlichen Messungen im betroffenen Gebäudeteil und in der näheren Umgebung wurde die Ammoniakkonzentration ermittelt und das weitere Vorgehen festgelegt. Durch das Schliessen von weiteren Öffnungen wurden die Emissionen eingedämmt. Im Verlaufe des Einsatzes stellte sich heraus, dass die Notfunktion der Kühlanlage richtig funktioniert und das Ammoniak im anlageninternen Wäscher mit Wasser gebunden hat. Das gebundene Ammoniak kann in Absprache mit dem ARA Werdhölzli in der Kanalisation entsorgt werden. Momentan werden die betroffenen Gebäudeteile noch gelüftet und freigemessen, bevor sie wieder regulär benutzt werden können. Für die Bevölkerung, die Mitarbeitenden von SRF aber auch die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Nebst der Chemiewehr der Berufsfeuerwehr Zürich von SRZ standen der Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz, ein Chemiefachberater, ein Forensiker der Kantonspolizei Zürich, aufgebotene Kältetechniker, der Rettungsdienst von SRZ und die Stadtpolizei Zürich im Einsatz. Aufgrund des lange andauernden Einsatzes wurde zudem das Einsatzleitfahrzeug (EILF) von SRZ aufgeboten, um vor Ort eine geeignete Führungsinfrastruktur zu haben.







 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich

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